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Dass das Leben nicht immer so schön war, habe ich ja schon mal kurz angedeutet. Damals war ich noch ganz klein und stand meistens alleine auf der Weide oder, das war ganz schlimm, in der Box. Mein Bruder hatte sich schlimm verletzt und meine damalige Besitzerin hat sich nicht so richtig an mich rangetraut. Klar, ich war ziemlich wild, aber wenn man mich die ganze Zeit einsperrt und sich kaum um mich kümmert? Irgendwie musste ich mich ja verständlich machen. Schließlich war ich damals ein Hengst. Apropos Hengst – wenn ich meinen Besitzern etwas wirklich übel nehme, obwohl die ja echt klasse sind, dann die Tatsache, dass sie mir meine Männlichkeit geraubt haben. Mir, dem stolzen Erben hochkarätigen Blutes, einem Sohn des Decoration AA und einem Enkel des Matcho XX! Na ja, nun ist es eh’ zu spät, die Klöten sind ab. Aber auf schöne Frauen stehe ich immer noch. Für die Zukunft wünsche ich mir, das alles so bleibt wie es ist. Ich möchte auf keinen Fall zu neuen Besitzern, denn bessere als jetzt gibt es gar nicht. Außerdem möchte ich künftig ein paar Turniere gewinnen, aber das erzähle ich meiner Reiterin noch nicht, weil das eine Überraschung werden soll.
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